Exchange DAG: Datenbank und Logfile Pfad ändern

Es kann durchaus mal vorkommen, dass die Pfade bzw. der Speicherort von Exchange Datenbaken und Logfiles geändert werden müssen, dies kann zum Beispiel beim Wechsel des Speichersystems vorkommen. Auf Frage eines Lesers, wie man dies mit möglichst wenig Downtime hinbekommt, folgt nun dieser Artikel. Für das Verschieben der Datenbank- und Logfilepfade gibt es mehrere Optionen, die Möglichkeiten sind im folgenden beschrieben. Die Umgebung Für diesen Artikel muss wieder meine kleine Exchange Testumgebung herhalten. Die Testumgebung eignet sich hervorragend, da hier Mehr »

Exchange 2019: Database Availability Group (DAG)

Mit Exchange 2019 wurde das bekannte Prinzip der Database Availability Group (DAG) übernommen. Große Änderungen an der DAG gibt es nicht. Allerdings hat sich etwas an den Datenbanken geändert. Der Index ist nun Teil der Datenbank und geistert nicht mehr separat im Filesystem rum. Des weiteren gibt es mit Exchange 2019 die Möglichkeit SSDs als Datenbank Cache einzusetzen (MetaCache Database, MCDB), dies funktioniert allerdings nur mit einer DAG. Dieser Artikel widmet sich der Konfiguration einer Exchange 2019 DAG, bestehend aus Mehr »

Exchange 2016: Ein paar Worte zum Backup

In letzter Zeit wurde ich wieder häufiger mit Problemen und Meinungen zum Thema Backup und Exchange Server konfrontiert. Dies ist sicherlich ein Thema über das man vorzüglich streiten kann, daher habe ich mal ein paar Aussagen zum Thema Backup gesammelt: Wir benötigen kein Backup, wir setzen eine DAG ein Wir benötigen kein Backup, wir haben ein Mailarchiv Wir sichern Exchange und bewahren die Backups 10 Jahre lang auf Wir sichern Exchange mit Windows Server Sicherung auf eine externe USB HDD Mehr »

Erweiterung der „kleinen Exchange Organisation“ – Teil 4

Im vierten Teil der Erweiterung der kleinen Exchange Organisation ist die DAG an der Reihe. Domain Controller und Sophos UTM laufen bereits redundant und der zweite Exchange Server ist auch vorbereitet. Damit nun auch der Ausfall eines Exchange Servers oder der Ausfall des Hyper-V / ESX Servers abgefangen werden kann, ist eine Exchange DAG (Database Availability Group) nötig. Vorwort Für die DAG mit zwei Exchange Servern wird zusätzlich ein weiterer Windows Server als Zeugenserver benötigt. Der Zeugenserver darf dabei nicht Mehr »

Erweiterung der „kleinen Exchange Organisation“ – Teil 3

Teil 3 der Erweiterung der kleinen Exchange Organisation befasst sich mit der Installation und Konfiguration des zweiten Exchange Servers. Installation zweiter Exchange Server Die Installation des zweiten Exchange Servers kann nahezu aus diesem Artikel übernommen werden, die Konfiguration der VM und die Installation ist komplett identisch: Aufbau einer kleinen Exchange 2016 Organisation (Teil 2) Einziger Unterschied: Die IP-Adresse und der Servername. Für den zweiten Exchange Server habe ich den Namen EXCHANGE2 vergeben. Die IP-Adresse lautet in meinem Fall 172.16.100.16 Konfiguration Mehr »

Erweiterung der „kleinen Exchange Organisation“ – Teil 2

Im ersten Teil der Erweiterung der kleinen Exchange Organisation wurde bereits das Active Directory redundant ausgelegt. In diesem Artikel ist die Sophos UTM dran. Leider bildet in meiner Testumgebung die Fritzbox vor der UTM einen Single Point of Failure, in meiner Testumgebung kann ich leider nicht anders verfahren. Die bestehende UTM Installation wird um eine weitere UTM VM auf Server2 ergänzt. Beide UTMs bilden dann einen Active Passive Cluster. Konfiguration UTM1 Für die Konfiguration eines Active-Passive Clusters bei der UTM Mehr »

Erweiterung der „kleinen Exchange Organisation“ – Teil 1

In den vorigen Artikeln, wurde eine sehr kleine Exchange Organisation aufgebaut und es wurde die Frage gestellt, ob sich nachträglich daraus eine Umgebung für eine höhere Anzahl an Benutzern und besserer Verfügbarkeit erstellen lässt. Eine höhere Anzahl von Benutzern lässt sich natürlich auch mit einer Singe Server Lösung abbilden, wenn die Ressourcen ausreichen. Im Falle eines Defekts betrifft der Ausfall dann natürlich alle Benutzer oder zumindest einen großen Teil. Um die Frage noch einmal kurz zu wiederholen: Ich würde die Mehr »

Exchange Server: HowTo zur Installation von Updates

Testen, Testen, Testen und Voraussetzungen prüfen Da Exchange in vielen Unternehmen ein zentrales und wichtiges System ist, empfiehlt es sich neue Updates in einer Testumgebung zu prüfen. Die Testumgebung sollte so weit wie möglich der produktiven Umgebung entsprechen. Natürlich müssen so weit wie möglich auch andere Anwendungen/Prozesse/Dienste, die von Exchange abhängig sind, mit getestet werden. Wie weit man in den Tests gehen will oder kann muss jeder selbst entscheiden. Gerade bei größeren Updates oder vielen Änderungen in den Release Notes Mehr »

Exchange 2016: Loadbalancing mit Zen Loadbalancer 3.7 CE Teil 4

In den letzten 3 Teilen der Exchange 2016 Loadbalancing Artikel habe ich bereits F5 und Kemp getestet. Beide Lösungen funktionieren super. Im vierten und letzten Teil möchte ich noch kurz einen kostenlosen Loadbalancer vorstellen. Zen Loadbalancer Community Edition. Ein vorweg: Zen Loadbalancer eignet sich meines Erachtens höchstens für Demo- oder Testumgebungen, obwohl ich auch in diesem Umgebungen F5 oder Kemp bevorzugen würde. Zen Loadbalancer kann hier runtergeladen werden: http://www.zenloadbalancer.com/community/downloads/ Die Testumgebung ist immer noch die gleiche, wie schon bei F5 Mehr »

Exchange 2016: Loadbalancing mit Kemp Loadmaster 7.1 Teil 3

Im dritten Teil der Exchange 2016 Loadbalancing Serie, geht es nun um Exchange 2016 in Verbindung mit dem Kemp LoadMaster 7.1 (genauer 7.1-30-75). Die beiden vorherigen Teile behandeln F5 BigIP LTM und finden sich hier: Exchange 2016: Loadbalancing mit F5 BigIP LTM 11.6 (iApp) Teil 1 Exchange 2016: Loadbalancing mit F5 BigIP LTM 11.6 (iApp) Teil 2 WIe auch schon LTM habe ich auch den Loadmaster in meine Testumgebung integriert. Hier geht es also um die Konfiguration für Exchange, nicht Mehr »